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Die Bestimmung [Rezension]


Fakten zum Buch:

2013 erschienen
Band 1 (von insgesamt 3 Bänden)
Als HC, TB und Kindle erhältlich
Goldmann Verlag
477 Seiten
2013 unter dem Titel "Die Bestimmung Divergent" verfilmt

 

Inhalt:
Fünf Fraktionen sind es, zwischen denen Beatrice sich entscheiden muss, als sie sechszehn wird. Es ist die wichtigste Wahl ihres Lebens, denn sie entscheidet über ihre Familie, ihre Freunde, ihre Feinde. Doch der Test, der über Beatrice innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis: Sie ist eine Unbestimmte. Die aber gelten in der Welt, in der sie lebt, als hoch gefährlich...
 
 
Zitat:
>>Four!<<, schreie ich aus Leibeskräften. Vielleicht hat er sich aus dem Staub gemacht. Vielleicht hat er mich alleine zurückgelassen. Vielleicht ist es ein Test, wie stark, wie tapfer ich bin. Ich atme durch die Nase ein und mit dem Mund wieder aus. Ich zähle meine Atemzüge, um mich zu beruhigen. 


Meine Meinung:
Das Buch hat mich von Anfang an gepackt. Man kann sich sehr schnell in Beatrice hineinfühlen, die einen inneren Kampf mit sich selbst austrägt. Sie war sich vor dem Test, der ihr Klarheit über ihre Bestimmung geben sollte, schon unsicher welche Fraktion sie wählen soll, aber nach dem Test ist sie hin- und her gerissen zwischen zwei Fraktionen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten.

Nachdem sie sich für die Ferox und damit gegen ihre Familie entschieden hat, merkt man immer wieder, wie schwer es Tris fällt ihre Familie verlassen zu haben und wie sehr sie ihr fehlt.

Besonders interessant fand ich die Geschichte zwischen ihr und Four. Seit sie sich das erste Mal gesehen haben, ist zwischen den beiden was gewesen. Aber er ist ihr Ausbilder und sollte sie daher nicht interessieren. Tja, da wird den beiden ein Stich durch Rechnung gemacht. Tris merkt schnell das die beiden weitaus mehr verbindet als nur ihre Gefühle und es wird sehr gefährlich für Tris und Four.

Das Buch hält von Anfang bis zum Ende die Spannung und hat immer wieder Situationen, in denen man einfach mal eine Minute Sacken lassen muss, weil einem die Tränen kommen. Das Buch verbindet Spaß, Freundschaft, Liebe und Trauer und ist dadurch einfach genial!

Was mir besonders an dem Buch gefällt sind die kurzen Kapitel. Ich persönlich mag es nicht so gern, wenn die Kapitel über 30 oder 40 Seiten lang sind. Die Kapitel dieses Buches sind alle sehr kurz und schnell zu lesen. Daher besonders gut, wenn man nicht besonders viel Zeit hat und viele Pausen dazwischen legen muss.

Es ist sehr flüssig und verständlich geschrieben. Ich hatte durch die bildhafte Sprache durchgehend einen Film im Kopf und kann nach Ende des Buches garantieren, dass es auch hier, wie bei den meisten Verfilmungen, sehr viele Unterschiede zwischen Film und Buch gibt.

Ich finde das Buch um Welten besser! Es ist besonders bei der Initiation der Ferox viel realistischer und manchmal auch grausamer als der Film.
Beispiel:

Film:
Tris geht nach der Feier oben auf die Bahngleise, wo sie das erste Mal in einen fahrenden Zug aufspringen muss. In dem Film ist Beatrice die letzte, die auf den Zug kommt, aber alle haben es geschafft auf dem Zug und danach auf das Dach zu springen.

Buch:
Tris geht oben auf die Bahngleise und als der Zug kommt, springt sie nicht als letzte auf den Zug. Einer, der sich nicht getraut hat zu springen, ist franktionslos geworden. Und auch bei dem Sprung auf das Dach haben es im dem Buch nicht alle geschafft. So hat es leider ein Mädchen nicht geschafft auf das Dach zu springen und es sieben Stockwerke in die Tiefe gefallen.

Es gibt noch sehr viele weiter Unterschiede. Und diese sorgen dafür, dass das Buch mich eindeutig mehr angesprochen hat als der Film.

Ich kann euch also nur empfehlen es zu lesen! Es wird sich lohnen <3

 


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